Rekonstruktive Nasenkorrektur

Einleitung

Nasendeformitäten können erworben (z.B. nach Unfällen) oder angeboren (Spaltnasendeformität) sein.

Bei der Korrektur von Schiefnasen ist meist die Korrektur der inneren (Nasenscheidewand) und äusseren Nase notwendig, um Form und Funktion zu verbessern (ästhetisch-funktionelle Rhinoplastik). Die so genannte Spaltnase ist eine sehr komplexe Deformität, was meiste eine anspruchsvolle Herausforderung an den Chirurgen stellt. Als Spaltnase bezeichnet man typische Veränderungen der inneren und äusseren Nase beim Vorliegen einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, welche bereits früh im Kindesalter durch operative Korrekturen sukzessive behandelt wird. Nach Abschluss des Längenwachstum kann dann etwa ab dem 16./17. Lebensjahr die sekundäre operative Korrektur der Spaltnase durchgeführt werden. Sämtliche notwendigen kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Therapien sollten bis dahin abgeschlossen sein. Meist sind für die operative Korrektur dieser sehr komplexen Deformität zusätzlich Knorpeltransplantate (meist aus der Rippe) notwendig, um ein langanhaltendes Ergebnis zu erzielen.

Detaillierte Informationen erhalten sie im Rahmen unserer Sprechstunde an der clinic utoquai.

Das Wichtigste in Kürze

Fachbegriff: Revisionsrhinoplastik, sekundäre oder tertiäre Rhinoplastik, Nasenrekonstruktion

Art der Narkose (Anästhesie): Vollnarkose

Eingriffsdauer (Operationszeit): 2 bis 3.5 Stunden

Klinikaufenthalt: ambulant oder 1 Übernachtung

Nachbehandlung: Schiene und Gips für 2 Wochen

Gesellschaftsfähig: nach 2 Wochen

Arbeitsfähig: nach 2-3 Wochen

Schonzeit: 6-8 Wochen

Preis: ab 16.000 CHF

Nasenkorrektur nach OP (Revisions-Rhinoplastik / Nasennachkorrektur)

Da es sich bei der Nase um ein sehr komplexes dreidimensionales Organ handelt, welches zudem aus verschiedenen Komponenten wie Knorpel, Knochen, Haut und Schleimhaut aufgebaut ist, sollte der Operateur ausreichende Erfahrung auf diesem Spezialgebiet beherrschen. Bis zu einem Drittel der Patienten, die unsere Sprechstunde in der clinic utoquai aufsuchen, haben bereits eine oder mehrere Nasenoperationen hinter sich. Meist handelt es sich um Patienten, die mit dem ästhetischen und nicht selten auch funktionellen Ergebnis der Operation unzufrieden sind. Vor allem Anbieter mit günstigen Angebote sollten den Patient hellhörig machen und dazu führen, dass man eine Zweitmeinung einholt, bevor man sich operieren lässt. Bereits eine primäre Nasenkorrektur wird von Spezialisten auf diesem Gebiet minutiös geplant und detailbesessen durchgeführt, was zeitaufwendig und kostspieliger als andere ästhetische Eingriffe ist.

Bei Nasennachkorrekturen sind meist Knorpel-Transplantate aus dem Ohr oder der Rippe notwendig, um die Ästhetik und Funktion der Nase wiederherzustellen. Die Voraussetzung für eine Nasennachkorrektur ist eine genaue Analyse der vorhandenen Nasenform, kombiniert mit der realistischen Erwartungshaltung des Patienten. Häufig sind wir in der Lage, auch bei vermeintlich aussichtslosen Fällen zu helfen und das vorhandene Ergebnis durch eine Nasennachkorrektur stimmiger und akzeptabler zu machen. Doch ob und welche chirurgischen Verbesserungen im einzelnen Fall möglich sind, ist vollkommen vom individuellen Befund des Patienten abhängig. In der clinic utoquai bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum von Nachkorrekturen an.

Eingriff

Rekonstruktive Nasenoperationen werden generell in Vollnarkose durchgeführt. Hierbei wird der Zugang zur Nase offen durchgeführt (2 kleine Schnitte innen und aussen ein V-förmiger Schnitt am Nasensteg). Bei voroperierten Nasen ist die Präparation meist anspruchsvoll, da häufig die intakten Nasenstrukturen von Narbengewebe minutiös befreit werden müssen. Häufig wird hierbei zusätzlicher Knorpel benötigt, der sowohl die Atmungs- und Stützfunktion der Nase wiederherstellt und zeitgleich auch die ästhetische Form deutlich verbessert. Der Knorpel wird idealerweise über eine kleine Inzision (Schnitt) im Bereich des Rippenbogens oder Brustunterfalte entnommen. Rippenknorpel eignet sich ideal als Knorpeltransplantat, da er stabil und in grossen Mengen vorhanden ist. Alternativ kommt auch Knorpel aus der Ohrmuschel zum Einsatz.

Nachwirkungen

Die möglichen Nachwirkungen an der Nase sind bei rekonstruktiven Fällen die gleichen wie nach ästhetischen Naseneingriffen. Bei der Entnahme der Rippe kann es in den ersten Wochen zusätzlich zu leichten ziehenden Schmerzen wie nach einer Rippenprellung kommen. Infektionen sind nach Verwendung von Ohr- oder Rippenknorpel insgesamt selten. In seltenen Fällen kann es zu Nachblutungen kommen, die Narben verheilen in der Regel problemlos.

Nachsorge

Nach rekonstruktiven Nasenoperationen wird eine Gipsschiene für mindestens 2 Wochen angelegt. Zudem werden Silikonschienen zur inneren Stabilisierung für 1-2 Wochen getragen. Sollte Rippenknorpel verwendet werden, kann mit einer Rückkehr an den Arbeitsplatz nach 2-3 Wochen gerechnet werden. Wie bei anderen Nasenkorrekturen ist das Tragen einer Brille für 2-3 Monate zu vermeiden, stärkere körperliche Aktivität sollte nach 6-8 Wochen wieder aufgenommen werden.

Kosten

Aufwendige rekonstruktive Verfahren an der Nase sind meist mit höherem Aufwand und Kosten verbunden. Die Gesamtkosten richten sich daher nach Art und Umfang des rekonstruktiven Eingriffs und können nach Festlegung des operativen Vorgehens im Rahmen der Sprechstunde mit dem Patienten individuell festgelegt werden. In selten rekonstruktiven Fällen kann auch die Krankenkasse gelegentlich den funktionellen Teil der Kosten übernehmen. Damit keine unerwarteten Kosten entstehen, werden alle anfallenden Kosten für Operation, Narkose und Aufenthalt bereits im Voraus besprochen und abgerechnet.

Preis für rekonstruktive Nasenkorrektur ab 16.000 CHF

 

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