Ernährungsberatung

Einleitung

Kennen Sie Ihren Ernährungstyp? Haben Sie Fragen zu Gewicht und Ernährung? Zu Ihrer Haut und wie diese mit Ernährung verbessert werden kann? Fühlen Sie sich häufig müde am Morgen? Neigen Sie zu Blähungen im Laufe des Tages? Wissen Sie vor lauter Ernährungstipps nicht mehr was Ihnen wirklich bekommt und was nicht?

Wir nehmen uns Ihren persönlichen Fragen an. Das Ziel ist es, Ihnen eine fundierte Beratung und Begleitung auf den Gebieten der Gewichtsreduktion, Vorbeugung von Hautalterung/ gesundem Altern sowie Lebensmittelunverträglichkeiten (entzündliche Reaktion im Körper / silent inflammation) anzubieten. Dabei ist uns bewusst, dass eine Ernährungsumstellung ein tiefgreifender Prozess ist und nicht einer einmaligen Beratung, sondern häufig einer längerfristigen Begleitung bedarf.

Kundinnen und Kunden (Patientinnen und Patienten) der Klinik Utoquai werden vor oder während ihres Behandlungsverlaufs präventiv und/oder therapeutisch mit einer Ernährungsberatung begleitet. Das Grundkonzept der Ernährungstherapie beruht auch hier auf 4 Säulen:

  • Aufbauen
  • Ausleiten
  • Ausgleichen
  • Stabilisieren

Vorgehen

Was heisst eigentlich individuelle Ernährungsberatung? Das heisst, dass wir Ihre Ernährung und Ihren Stoffwechsel genau unter die Lupe nehmen und sie individuell begleiten. Es gibt keine Ernährung, die für alle stimmt, jeder hat seinen individuellen Stoffwechsel, seine individuellen Stärken und Schwächen. Dabei spielt die Verdauung eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Analyse werden folgende wichtigen Punkte durchgeführt:

  • Ein ausführliches Anamnesegespräch inklusive einer visuellen Analyse
  • 24 Stunden Ernährungsprotokoll
  • Laboranalysen von Blut, Urin und Speichel (bei Bedarf)

Die Analyseangebote werden individuell angepasst. Basis ist das Analysegespräch inklusive visueller Analyse und ein 24 Stunden Ernährungsprotokoll.

Mögliches Behandlungskonzept

Das Behandlungskonzept beinhaltet die Begleitung der Ernährungsumstellung, die individuell ausgerichtet ist. Dies wird unterstützt durch Merkblätter, welche in Deutsch und Englisch vorliegen. Die Ernährungsempfehlungen basieren auf dem Konzept „Logi antientzündlich“. Ergänzend zur Ernährungsanpassung folgt die Unterstützung der wichtigen Stoffwechselorgane wie Leber, Niere und Darm unter anderem mit ausgesuchten Nahrungsmitteln und Gewürzen oder Pflanzenpräparaten in Form von Tee, Tinkturen oder Spagyrik. Eine weiteres Therapiekonzept integriert auch die Anwendung von individualisierten Mikronährstoffpräparaten (in erster Linie Vitamine und Spurenelemente). Zudem werden auch Produkte und Präparate, die bereits durch die Klientin/Klienten eingenommen werden bei Bedarf angepasst oder durch individualisierte Produkte ergänzt. Die Beratungsabläufe werden detailliert dokumentiert und auf dem klinikeigenen Praxisprogramm abgelegt. Somit kann der Verlauf sowie der Erfolg der Therapie exakt aufgebarbeitet werden.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Klientinnen und Klienten Selbstzahler sind. Wenn eine ärztliche Überweisung vorliegt, gilt der Tarif der Grundversicherung. Ersttermine werden über die clinic utoquai vergeben, weitere werden über die jeweilige Ernährungsberaterin geplant. Die Kosten hängen insgesamt von der Anzahl der Sitzungen sowie von den zusätzlich notwendigen Laboranalysen ab und werden mit Ihnen im Rahmen der Sprechstunde im Voraus besprochen. In manchen Fällen übernehmen auch Zusatzversicherungen einen Teil der Kosten.

Antientzündliche Ernährung

Was hat Ernährung mit Entzündung zu tun? Mehr als wir glauben, denn alles was wir essen wird in unserem Körper über verschiedene Wege ab- und umgebaut. Wenn dieser Prozess nicht mehr funktioniert, können wir nicht genügend Verdauungssäfte produzieren oder es entsteht ein Ungleichgewicht der Darmbakterien. Dies wiederum führt häufig dazu, dass körpereigene Stoffe entstehen, welche Entzündungen produzieren.Es gibt Nahrungsmittel welche eher entzündungsfördernd wirken und solche welche Entzündungen eher reduzieren. Viele Zivilisationskrankheiten haben einen Zusammenhang mit stillen Entzündungen im Körper. Wir zeigen Zusammenhänge auf und begleiten die Umstellung hin zu einer antientzündlichen Ernährung.

Ernährung und Lymphsystem

Da die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Lymphsystem und der Ernährung in der Medizin noch wenig erforscht sind, werden die Zusammenhänge oft nicht in die Therapie miteinbezogen. Wenn man sich mit den Aufgaben der Lymphe vertieft auseinandersetzt, wird klar, dass sie angewiesen ist auf verschiedene Substanzen aus der Ernährung. Das Lymphsystem bildet neben dem Blutkreislauf, ein eigenes Transportsystem. Es führt vor allem mittelkettige Fettsäuren, Proteinkomplexe, verschiedene Salze, Mineralien sowie Abbauprodukte mit sich. Die Lymphe ist massgeblich an der Entgiftungsfähigkeit von Blut und Zellen beteiligt und ist eng mit dem vegetativen Nervensystem und Immunsystem verbunden.Die Menge konsumierter Flüssigkeit, Salze, Pflanzeninhaltsstoffe sowie die Qualität und Thermik der Nahrungsmittel und Getränke haben einen Einfluss auf die Lymphe. Wir beraten Sie im Zusammenhang mit Ihren persönlichen Fragen und Anliegen rund um die Lymphe. Ergänzend kann eine Lymphdrainage die Therapie unterstützen.

Haut und Ernährung

Die Haut ist der Spiegel unseres Innenlebens und das wichtigste Entgiftungssystem des Organismus. Ist dieses System über lange Zeit belastet, reagiert die Haut mit diffusen Symptomen wie Akne, Neurodermitis, Ekzemen, Hautpilzen etc. Auch hier sollte der gesamte Stoffwechsel sorgfältig  betrachtet werden, um auf lange Zeit ein gesundes Hautbild zu erhalten.
Schönheitsmakel wie tiefe Falten, dunkle Augenringe, Tränensäcke, Besenreisser etc. können durch eine Überlastung des Stoffwechsels entstehen und durch eine tiefgreifende Therapie reduziert werden.

Allergien/Unverträglichkeiten

Allergien können sich über die Haut bemerkbar machen oder aber auch durch Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Schmerzen zeigen. Sie sind heutzutage häufig die Folge eines überlasteten Nervensystems und eines Ungleichgewichts im Magen-Darmtrakt. Dies kann zu Stauungen und Entgleisungen führen. Ist das der Fall, so entwickelt sich eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems, was sich durch das Ausbrechen von Allergien zeigen kann. Anstelle einer symptomatischen Therapie der allergischen Reaktion ermöglicht die Regulierung des Stoffwechsels einerseits ein Abklingen der Symptome, aber andererseits die Beruhigung des Immunsystems, was langfristig einen Allergieausbruch verhindert.

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