Oberschenkelstraffung

Einleitung

Mit dem Alter wird die Oberschenkelregion (Innen- und Aussenseite) zunehmend zu einer Problemzone. Trotz gründlichen Work Outs, gesunder Ernährung und Diäten, kommt es meist zu einer unschönen Ansammlung von Fettgewebe, Zellulite (Orangenhaut) und Hautüberschuss.

Die Behandlung dieser Zonen gestaltet sich trotz gesunden Lebensstils häufig schwierig und hartnäckig. Zusätzlich verliert die Haut vor allem im Bereich der Innenseite der Oberschenkel mit zunehmenden Alter an Elastizität, was zu einem Hautüberschuss (“hängende Haut”) in dieser Region führt und schliesslich in einem schweren, älter wirkenden und untrainierten Erscheinungsbild resultiert. Nach massivem Gewichtsverlust (aus Eigeninitiative oder nach bariatrischen Operationen) ist die extremste Form der hängenden Haut im Bereich der Oberschenkel zu beobachten, welche ohne operative Entfernung nicht vollständig beseitigt werden kann.

Mithilfe der modernsten Techniken der operativen Oberschenkelstraffung kann nicht nur ein Resultat mit jüngerer und strafferer Erscheinung erzielt, sondern auch ein proportionales Gesamtkörperbild erreicht werden. Die Oberschenkelstraffung ist ein ästhetischer Eingriff, welcher durch die Entfernung von überschüssiger Haut und Fettgewebe eine jugendliche Form der Oberschenkel wiederherstellt in optimalem Verhältnis zur Kontur der unteren Körperhälfte.

Das Wichtigste in Kürze

Fachbegriff: Oberschenkeldermolipektomie

Art der Narkose (Anästhesie): Vollnarkose

Eingriffsdauer (Operationszeit): 2 bis 3 Stunden

Klinikaufenthalt: ambulant oder 1 Übernachtung (je nach Ausmass der Operation)

Nachbehandlung: Kompressionshose für 4-6 Wochen

Gesellschaftsfähig: nach ca. 1-2 Wochen

Arbeitsfähig:  nach ca. 1-2 Wochen (je nach körperlicher Belastung)

Schonzeit: ca. 6 Wochen

Preis: ab 10.000 CHF

Eingriff

Die Oberschenkelremodellierung wird hauptsächlich zur Entfernung von Haut und Fett im Bereich Oberschenkel- und Gesäss-Region durchgeführt. Diese wird je nach Ausmass ambulant oder im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in Vollnarkose durchgeführt. Die Liposuktion (Fettabsaugung) ist die ideale Technik, mit welcher die Oberschenkelkontur bei gut erhaltener Hautelastizität optimiert werden kann, ohne überschüssige Haut zu entfernen. Bei Patienten mit überschüssiger und unelastischer Haut ist eine operative Oberschenkelstraffung mit Entfernung der überschüssigen Haut notwendig. Diese wird häufig mit einer Liposuktion kombiniert (Dermolipektomie), um ein optimales Resultat zu erreichen.

Die notwendigen Inzisionen (Schnitte) und die jeweilige Technik der Oberschenkelstraffung variieren individuell und hängen von der zu behandelnden Region und zu entfernenden Menge der Haut ab.

Thigh gap (Oberschenkellücke)

Je nach Ausgangssituation ist das Ziel, eine sogenannten «thigh gap» (Oberschenkellücke) zu erreichen. Jedoch kann auch bei noch straffer,  jugendlicher Haut an den Oberschenkelinnenseiten dieses Ziel nicht in allen Fällen mittels alleiniger Liposuction errreicht werden und eine zusätzliche Entfernung von Haut (Oberschenkelstraffung) ist notwendig.

Typische Techniken der Oberschenkelstraffung:

  • Liposuktion/Konturierung der äusseren Oberschenkelregion, Knieinnenseite
  • Mediale (innere) Oberschenkelstraffung
  • Vertikale und/oder horizontale Schnitt-Technik
  • Lower Body Lift/untere Körperstraffung (Oberschenkelstraffung, Bauchstraffung und Gesäss-Straffung

Die mediale Oberschenkelstraffung behandelt überschüssiges Haut- und Fettgewebe an der Innenseite der Oberschenkel. Die Liposuktion ist das ideale Verfahren, die Aussenseite der Oberschenkel zu konturieren. Je nach Hautmuster und Fettgewebsverteilung wird eine vertikale (Schnitt entlang der Oberschenkelinnenseite) oder horizontale (Schnitt entlang der Leiste) Schnittführung durchgeführt. Meist ist die Oberschenkelstraffung Teil eines gesamten zirkumferentiellen unteren Body Lifts, bei welchem zusätzlich eine Gesäss– und Bauchstraffung durchgeführt werden.

Nachwirkungen

Während der ersten 4-6 Wochen der Genesung wird eine individuell angepasste Kompressionskleidung getragen, um die Schwellung zu minimieren und die Erholung und Anpassung des Hautgewebes auf die neue Körperkontur zu unterstützen. Schwerwiegende Komplikationen treten nach Oberschenkelstraffungen selten auf. In der Anfangsphase sind meist Schwellungen und blaue Flecken zu beobachten, welche sich vollständig zurückbilden. Eine Oberschenkelstraffung führt zu einer signifikanten Verbesserung der Hautspannung und Kontur sowie zu einem jugendlicheren Erscheinungsbild und Körpergefühl. Die gestraffte Haut ist hierbei unmittelbar nach der Operation bereits sichtbar.

Nachsorge

Die Straffung ist bereits unmittelbar nach der Operation sichtbar, wohingegen das endgültige und optimale Resultat nach Abschwellung und Wundheilung erst Monate nach dem Eingriff erreicht wird.

Körperliches Work Out und andere Sportaktivitäten sollten innerhalb der ersten 4 Wochen vermieden werden. Das Tragen der Kompressionskleidung beschleunigt den postoperativen Heilungsprozess. Das Vermeiden von übermässiger Bewegung oder Dehnung der Beine während der ersten 4-6 Wochen wird empfohlen, um die Wundheilung und schliesslich Narbenbildung nicht zu beeinträchtigen. Die erzielten Resultate sind unter konstantem Körpergewicht und Weiterführung regelmässiger sportlicher Aktivität in der Regel dauerhaft.

Kosten

Wie bei jedem kosmetischen Verfahren variieren die Kosten für eine Oberschenkelstraffung je nach Patient, Zustand der Haut, Gewebe- und Fettverteilung.

Selbstverständlich werden alle anfallenden Kosten für Operation, Narkose und Aufenthalt bereits im Voraus besprochen und abgerechnet, damit keine unerwarteten Kosten entstehen.

In der Regel übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten für eine Oberschenkelstraffung nicht, da das Verfahren hauptsächlich als ästhetisch betrachtet wird. Bei extremen Fällen kann die Krankenkasse für die Operation aufkommen.

Preis für Oberschenkelstraffung ab 10.000 CHF

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