Stirnlifting

Einleitung

Mit dem Altern verliert die Haut an Elastizität, feine Falten und Linien bilden sich im Stirnbereich. Während sich die oberflächliche Faltenbildung über die Jahre aufgrund sonnenbedingter Hautschäden, Dehydratation und dynamischer Muskelbewegungen bilden, entstehen tiefere Falten meist durch chronische Sonnenexposition und bedingt auch durch Veränderungen in der Kollagenbildung der Haut.

Unglücklicherweise vertiefen und betonen sich diese Falten mit der Zeit. Diese gut sichtbaren Linien und Falten auf der ansonsten glatten Stirne, können das Wohlbefinden wie auch Erscheinungsbild, insbesondere bei jüngeren Frauen und Männern, erheblich beeinträchtigen. Diese tiefen oder betonten Falten im Stirnbereich oder zwischen den Augenbrauen können die Mimik und den Gesichtsausdruck dermaßen verändern, dass die betroffene Person irrtümlicherweise als mürrisch, grimmig, gestresst oder verärgert beurteilt wird, was in keiner Weise dem eigentlichen Gemütszustand der Person entspricht dem entsprechend auch verunsichern kann.

Das Wichtigste in Kürze

Art der Narkose (Anästhesie): Vollnarkose

Eingriffsdauer (Operationszeit): 2-3 Stunden

Klinikaufenthalt: 1 Übernachtung

Nachbehandlung: Bandage, Fadenzug nach 10 Tagen, Lymphdrainage

Gesellschaftsfähig: nach 2 Wochen

Arbeitsfähig:  nach ca. 1-2 Wochen (je nach körperlicher Belastung)

Schonzeit: ca. 4-6 Wochen

Preis: ab 10.000 CHF

Arten von Stirnfalten

Oberflächliche Stirnfalten

Oberflächliche Falten lassen sich leicht glätten, da sie Teil der oberflächlichen Dermis (Hautschicht) sind. Mit einfachen Verfahren wie Laser, Gesichtspeelings, Mikrodermabrasion, Radiofrequenz (alles Verfahren, welche das natürliche Erneuern der obersten Hautschicht (Exfoliation) beschleunigen) wird die Kollagensynthese angeregt, tote Hautzellen abgestossen und die Tiefenwirkung von Kollagen-bildenden Peptiden und Antioxidantien gefördert.

Stirnfalten ( Sorgenfalten )

Falten und tiefe Linien in der Stirn werden hauptsächlich durch die Bewegung der Stirnmuskulatur verursacht (Stirn- oder Frontalmuskel, Augenbrauenheber). Die unterste Hautschicht, das Unterhautfettgewebe, ist im Körper mit einer speziellen Bindegewebsschicht eng mit der Haut (Dermis) und dem darunterliegenden Muskel, wie auch dem Knochen verbunden. Da sich im Alltag der Stirnmuskel mehrmals zusammenzieht, die Augenbrauen anhebt und sich wieder entspannt, faltet sich auch die darüberliegende Haut so mehrmals am Tag in sich selbst. Dieser Vorgang verursacht mit der Zeit diese Vertiefungen und die im Volksmund bekannten „Sorgenfalten“ entstehen daraus. Wie das Wort „Sorgenfalten“ bereits suggeriert, bewirken diese Falten ein ständiges Runzeln der Stirn, welches das Gesicht müde und älter wirken lässt.

Eingriff

Obwohl man mit nicht-invasiven Behandlungen wie Botox (Botulinumtoxin) in Kombination mit dermalen Fillern (Hyaluronsäure etc.) einen sehr guten Effekt im Stirnbereich erreichen kann, indem man die Muskeltätigkeit abschwächt und dadurch die Faltenbildung stark reduzieren bzw. sehr natürlich glätten kann, kann man dem Gesicht auf schnelle und einfache Weise seine alte Frische zurückgeben. Leider ist dieser Effekt nicht von Dauer und nimmt nach 4-6 Monaten langsam wieder ab, die Falten kehren langsam wieder zurück und die Behandlung mit Botox und Fillern muss wiederholt werden.

Eine nachhaltige und lang anhaltende Lösung ist das Entfernen und Straffen von überschüssiger Haut im Stirnbereich mittels eines Stirnlifts. Das Stirnlifting kann ambulant unter Narkose sowie offen oder mit einem Endoskop (kleine Kamera, die man unter die Haut schiebt) durchgeführt werden. Ein offener Zugang, welcher lediglich durch einen etwas längeren, aber kaum sichtbaren Schnitt im Haarbereich oder Haaransatz erfolgt, ermöglicht dem Operateur, die überschüssige Haut von der darunter anhaftenden Hautschicht zu lösen. Das Stirnlifting wird besonders bei Patienten das bevorzugte Verfahren sein, welche sich folgendes Resultat vom Eingriff erwarten:

  • Verminderung der sichtbaren Falten auf der Stirne
  • Verkürzen der hohen Stirne mit Vorverlegen des Haaransatzes
  • Anheben von tiefliegenden Augenbrauen

Nachwirkungen

Schwerwiegende Komplikationen oder Zwischenfälle sind nach einem Stirnlift-Verfahren sehr selten. Sie entsprechen generell den möglichen Komplikationen wie nach jedem Lifting-Verfahren im Gesicht- Halsbereich. Bei wenigen Patienten kann es zu vorübergehendem Haarverlust oder Verdünnung der Haare im Narbenareal kommen. Dieser Haarausfall normalisiert sich in den meisten Fällen innerhalb von 4-6 Monaten. Wie bei jedem invasiven Verfahren können folgende Faktoren Einfluss auf den postoperativen Heilungsprozess haben:

  • Hauttyp
  • Ethnischer Hintergrund
  • Ausmass der Hautelastizität
  • Individuelle Heilungseigenschaften
  • Alter
  • Begleiterkrankungen (Diabetes mellitus, Adipositas etc.)

Nachsorge

Alle Verbände werden am darauffolgenden Tag entfernt. Die Fäden werden in der Regel 1 Woche nach der Operation entfernt. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz erfolgt nach ca. 1 Woche, die körperliche Schonung sollte für ca. 4 Wochen eingehalten werden. Ein Stirnlift kann eine sehr langanhaltende Methode sein, die wiederholte Botulinumtoxinbehandlungen für viele Jahre ersetzen kann.

Kosten

Wie bei jedem kosmetischen Verfahren variieren die Kosten eines Stirnliftings, je nach Patient, Zustand der Haut, Ausmass des Eingriffs und abhängig davon, welche zusätzlichen Verfahren damit durchgeführt wurden. Zum Beispiel wird häufig eine obere Augenlidstraffung in Kombination mit dem Stirnlift durchgeführt, um dadurch ein noch besseres Resultat zu erreichen.  Selbstverständlich werden alle anfallenden Kosten für Operation, Narkose und Aufenthalt bereits im Voraus besprochen und vereinbart, so da es sich jeweils um eine Fallpauschale handelt.

Preis für Stirnlifting ab 10.000 CHF

 

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