Narbenfreie Brustvergrösserung

Brustvergrösserung ohne Narben auf der Brust

Einleitung

Als einer der häufigsten Schönheitsoperationen weltweit steht die Brustvergrösserung nicht nur im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, sondern auch im Focus neuster wissenschaftlicher Entwicklungen. Wie bei jeder operativen Veränderung des Aussehens geht auch bei der Brustvergrösserung der Trend in Richtung narbenfrei.

Bereits in den 70er Jahren wurde die Technik der Brustvergrösserung mit Implantat über einen Zugang (Schnitt) in der Achselhöhle beschrieben. In dieser Region ist bei exakter Durchführung die Narbe praktisch unsichtbar und vor allem entstehen keine Narben im Bereich der Brust. Aufgrund der Neuentwicklung von Implantaten mit Beschichtung und der Wunsch der Patientinnen nach immer grösseren Brustvolumina wurde es jedoch immer schwerer, das Implantat über die Achselhöhle einzuführen. Das Ziel der Beschichtung (Texturierung) von Implantaten war die Erniedrigung der Kapselfibroserate. Nachdem neuerdings jedoch in einigen texturierten Implantaten vermehrt so genannte Doppelkapseln, späten Seromen (Wundflüssigkeitsansammlungen) bis hin zur Entstehung von Lymphomen (ALCL) auftraten wurden weitere Innovationen bei den Brustimplantaten erforscht. Erst die neuartige Entwicklung von Implantaten mit einer speziellen Nanobeschichtung und mit ergonomischen Eigenschaften (Motiva®) führte zu einer Wiederauferstehung der Brustvergrösserung über einen Schnitt in der Achselhöhle. Dadurch kann heutzutage jede Implantatgrösse über die Achselhöhle eingeführt werden. In der clinic utoquai werden sie von unserem Spezialisten für endoskopische Brustvergrösserung über die Achselhöhle (PD Dr. med. Farid Rezaeian) über die Realisierbarkeit sowie über mögliche Komplikationen und Risiken ausführlich beraten. Als einer der ganz wenigen Zentren in der Schweiz bieten wir diese Technik der «narbenfreien» Brustvergrösserung an.

Das Wichtigste in Kürze

Fachbegriff: Transaxilläre Mammaaugmentation, endoskopisch Brustaugmentation

Art der Narkose (Anästhesie): Vollnarkose

Eingriffsdauer (Operationszeit): 30-50 Minuten

Klinikaufenthalt: ambulant oder 1 Übernachtung

Nachbehandlung: Normaler BH mit Bügel für 6 Wochen, Brustband für 2-4 Wochen

Gesellschaftsfähig: wenige Tage

Arbeitsfähig: ca. 1 Woche (je nach körperlicher Belastung)

Schonzeit: ca. 6 Wochen

Preis: ab 12.000 CHF

Vorteile gegenüber anderen Methoden

  • Praktisch nicht sichtbare Narbe in Achselhöhle
  • Keine Narben auf der Brust
  • Schonung der Brustunterfalte (Vermeiden eines «Absackens» der Brust)
  • Deutlich kürzere Operationszeit (meist unter 30 Minuten)
  • Exaktere Präparation der Implantattasche durch visuelle Kontrolle mittels Endoskopkamera
  • Geringe Downtime
  • Blutarme Operation
  • Keine Einlage von Drainagen
  • Verringertes Nachblutungsrisiko
  • Keine Elektrokoagulation notwendig (keine Behandlung des Gewebes mit Hochfrequenzstrom)
  • Trotz aufwendiger Geräte gleiche Kosten wie bei den anderen Methoden

Eingriff

Die Anzeichnung der OP-Planung erfolgt vor der Operation im Stehen. Der Eingriff wird in Vollnarkose in liegender Position mit ausgelagerten Armen durchgeführt. Hierbei wird der Schnitt im Bereich der Achselhöhle in einer unauffälligen Hautfalte im Haarbereich platziert. Die Tasche unterhalb des Muskels (subpektoral in dual plane Technik) wird dann mittels Endoskop (einführbares Kamerasystem über Schlüssellochtechnik) in voller visueller Kontrolle über einen Monitor stumpf präpariert. Das vorher abgemessene und mit dem Patienten besprochene Implantat wird dann über die Achselhöhle eingeführt und diese schliesslich mit auflösenden Fäden wieder genäht. Die Operation ist damit praktisch narbenfrei und die Patientin anschliessend sehr schnell wieder erholt, da die beidseitige transaxilläre Brustvergrösserung im Schnitt nicht über 30 Minuten dauert.

Nachwirkungen

Die Komplikationen nach einer transaxillären endoskopischen Brustvergrösserung ähneln die einer Vergrösserung durch klassische Methoden. Schwerwiegende Komplikatioenn werden kaum beobachtet. Sehr selten treten Infekte und noch seltener Blutungen bei dieser Technik auf. Leichte Gefühlsstörungen oder Berührungsempfindlichkeiten können auftreten, verschwinden jedoch wieder. Durch die Verwendung von Brustimplantaten mit Nanobeschichtung ist die Rate der Kapselfibrose (Verdickung und Vernarbung der Bindegewebshülle um das Implantat) deutlich gesunken.

Nachsorge

Da sie keine Narben auf der Brust haben kann per sofort ein normaler, gut sitzender BH mit Bügel getragen werden. Dieser sollte zusammen mit einem Brustband (oberhalb der Brust) während der ersten 2 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Anschliessend 4 Wochen BH ohne Brustband und danach möglichst lange kein BH. Die Operation ist kurz und blutarm, so dass diese fast immer ambulant durchgeführt werden kann. Sie können 7 – 14 Tage nach der Operation wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Mit sportlichen Aktivitäten und anstrengender körperlicher Tätigkeit sollten sie nach der OP jedoch 4 – 6 Wochen zu warten.

Kosten

Die genauen Gesamtkosten für eine endoskopische Brustvergrösserung über die Achselhöhle werden im Rahmen der mindestens 2 Gesprächen vor der Operation mit Ihrem Spezialisten (PD Dr. med. Farid Rezaeian) besprochen und können je nach Operationsaufwand etwas variieren. Diese Kosten beinhalten Narkose, Operationshonorar, Materialkosten (Implantate, Nahtmaterial, Abdeckung, Spezialinstrumentarium, etc.), OP-Miete (OP-Pflege, Assistenz, etc.) und Aufenthalt. Im vorher vereinbarten Pauschalbetrag kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu. Trotz des hohen technischen Aufwandes sowie des Einsatzes von hochentwickelten Spezialinstrumenten sind die Kosten der transaxillären Brustvergrösserung vergleichbar mit denen einer klassischen Methode.

Preis für endoskopische Brustvergrösserung: ab 12000 CHF

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